Der Mond und die Seele

Der Mond als unser Erdtrabant ist derjenige Himmelskörper, der uns am nächsten steht. Er umkreist in rasantem Tempo die Erde und auch unser Sein. ist eines unserer wunderbaren Himmelslichter im Universum, mit einer unbändigen Kraft, die sich nicht nur auf die Meere auswirkt, sondern auch auf Flora, Fauna und auch auf uns Menschen. Der Mond in sich hat jedoch kein Licht, er kann nur strahlen wenn die Sonne ihn mit ihrem Licht erfasst.

In der psychologisch-spirituellen Astrologie verbinden wir den Mond mit unserem Gemüts- bzw. das reichhaltige Gefühlsleben, die Psyche und die wunderschöne, tiefe Seelenebene. Was zeigt er uns an? Er zeigt an, wie wir die Welt emotional wahrnehmen, was wir brauchen, damit wir uns innerlich genährt und geborgen fühlen. Der Mond ist das Bedürfnis, sich angenommen zu fühlen, der Mond ist die Kraft der Nähe.


Der Mond ist der Zeiger für unsere Stimmungen mit ihren Wechseln. Er öffnet das Tor zu den Bereichen, wo er sich verstanden, angenommen und/oder unverstanden und abgewiesen fühlt. Es gibt keine Gefühle, die ihm fremd sind – angenehmer wie auch unangenehmer Art Der Mond kümmert sich auch darum, dass wir alle Gefühle im Leben kennenlernen, ob wir das nun wollen oder eben auch nicht und diese in die Verdrängung schicken. Aber das geht eben nicht wirklich auf. Verdrängte Gefühle sind ein eigenständiges Wesen feinstofflicher Art, die existent sind und sich gut und gerne auf der psychosomatischen Ebene zeigen, in Form von Krankheiten und auch Unfällen.


Der Mond beschreibt auch die Essenz der Familie und die Beziehung zur Mutter, wie sich ihre Fürsorge sich zeigte, wie wir unsere Mutter erlebt haben. Damit einhergehen die Prägungen aus der Kindheit mit der Grundstimmung, die dem Leben entgegengebracht wird. Die Mutter ist im klassischen Sinn die 1. Bezugsperson mit der Note der Weiblichkeit. In Familiensystemen wo eher der Vater die Mutterrolle übernimmt, wechselt dieser Aspekt.

Daher ist es sehr förderlich und wesentlich, dass wir uns mit transformativer Persönlichkeitsarbeit mit unseren Prägungen, Verhaltensmustern und auch Schattenseiten auseinandersetzen und uns eine persönliche eigene innere Heimat und die eigene innere Persona-Familie kreieren.


Der Mond beschreibt auch die zarten, sensitiven Seiten auf, er zeigt auf, wo, wann und wie sich jemand verletzt fühlt. Beim Mond finden wir auch die empfindsamen, sanften, achtsamen, pflegenden und nährenden Seiten eines Menschen. Die Empfindlichkeit ist etwas anderes. Empfindlich zu sein bedeutet, dass man sich von dem, was man empfindet, überdurchschnittlich intensiv berührt fühlt. Es sagt etwas darüber aus, wie man mit dem, was man empfindet umgeht und wie man auf sie reagiert.


Empfindsam zu sein, bedeutet, dass man überdurchschnittlich viele verschiedene Empfindungen wahrnimmt. Es sagt etwas über die Empfindungsfähigkeit einer Person aus oder über deren Wahrnehmungsfähigkeit von Empfindungen. Es sagt jedoch erst einmal nichts darüber aus, wie diese Person auf die Empfindungen reagiert und mit ihnen umgeht.

Der Mond wird oft als Spiegel der Seele bezeichnet. Das Auge mit seinem Ausdruck der Gemütslage wird astro-medizinisch dem Mond zugeteilt. Schauen sich beispielsweise Menschen und auch Tiere lange mit einem angenehmen, wohltuenden Gefühl in die Augen, dann greift die Seelische Ebene. Es besteht eine seelische Verbindung, wo die Eigenschaften wie Urvertrauen, Freude, sich angenommen und genügen fühlen, Selbstwirksamkeit und sich Verstanden fühlen, tragenden Säulen sind. Hier entscheidet sich ganz direkt, wie und unter welchen Voraussetzungen Liebe und Verständnis aufgebracht und angenommen werden kann.


Auch in der Kinderbegleitung ist der Mond ein wertvoller Massstab. Denn aus entwicklungspsychologischer Sicht lebt das Kind in den ersten 6 Jahren nicht die Sonne, sondern erfährt das Leben mit den Qualitäten des Mond (Fühlen, Verbunden, Geborgen und Abhängig sein, was braucht das Kind, welche Art von Zuwendung schätzt es, wie reagiert das Kind emotional), Merkur (Begreifen, Wahrnehmung, Kommunikation, Denken, Lernen), Venus (Nahrung, Sinne, Beziehung, was mag ein Kind), Mars (Vorstossen, Krabbeln, Greifen, Laufen, Durchsetzungskraft). Zusätzlich finden wir im Aszendenten wesentliche Eigenschaften, die durch das Tierkreiszeichen und die Planeten angezeigt sind.


Der Mond ist einer der wichtigsten Horoskop Faktoren. Die beiden großen Lichter am Himmel Sonne und Mond bilden zusammen den wesentlichsten Hintergrund für den Charakter eines Menschen. Der Mond wirkt sich mehr im Sinne des Hauses aus. Er weist aber einen sehr starken Veranlagungsteil durch das Tierkreiszeichen auf, in dem er steht.

Mundan-Astrologisch verbindet uns der Mond mit den Bedürfnissen des Volkes, besonders in dieser Pandemiegeladenen und Wandlungszeit ein höchstinteressanter Aspekt, gehört jedoch nicht zu meinen Spezialgebieten.

Falls du dich für deine Mondgeschichten interessierst, bin ich gerne deine Ansprechpartnerin und freue mich auf eine Begegnung.

Mondige Grüsse

Aurelia Mana Marty



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